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Informationen zum Coronavirus

Übersicht 1; Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 29.03.2021
Übersicht 1; Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 29.03.2021
Übersicht 2; Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 29.03.2021
Übersicht 2; Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 29.03.2021
Übersicht 3; Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 29.03.2021
Übersicht 3; Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 29.03.2021
Übersicht 4; Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 29.03.2021
Übersicht 4; Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 29.03.2021

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammengestellt unter https://www.infektionsschutz.de .

Eine Übersicht der landesweit geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sowie eine Übersicht der offenen und geschlossenen Einrichtungen und Aktivitäten, Stand: 31. März 2021 (pdf-Datei) ist oben anschaulich dargestellt. Bildnachweise (Übersichtsbilder/PDF-Datei siehe oben Einzelbilder): https://www.baden-wuerttemberg.de  

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/
 
Neues zur Coronapandemie (Stand 13.04.2021)

• Bundesweite Corona-Notbremse beschlossen
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des 4. Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung beschlossen und sich damit auf bundeseinheitliche Corona-Maßnahmen geeinigt. Das Infektionsschutzgesetz soll um § 28b erweitertet werden, der eine bundeseinheitliche Notbremse ab einer Überschreitung des Schwellenwerts von 100 Infektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt vorsieht. Die Notbremse soll automatisch nach einer regionalen Überschreitung des Schwellenwertes an drei aufeinanderfolgenden Tagen ab dem übernächsten Tag gelten.    
Die Notbremse wird entsprechend dem Entwurf folgende Maßnahmen umfassen:
o Private Kontakte werden auf Zusammentreffen von einem Haushalt mit einer weiteren Person beschränkt.
o Ausgangsbeschränkungen werden zwischen 21 und 5 Uhr gelten. Ausnahmen von der Ausgangssperre werden nur bei zwingenden Gründen zulässig sein.
o Geschäfte müssen schließen. Hiervon ausgenommen werden der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte. In den zulässigen Geschäften müssen die Kunden FFP2- oder vergleichbare (Atemschutz-)Masken tragen und die Anzahl der Menschen im Laden muss begrenzt werden.
o Der Betrieb von Freizeit-, Kultur und Sporteinrichtungen wird untersagt. Kontaktloser Individualsport bleibt erlaubt, wenn er allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden kann. Ausnahmen gibt es für Berufs- und Leistungssportler.
o Restaurants bleiben geschlossen, dürfen aber bis 21 Uhr Speisen zur Abholung anbieten. Die Lieferung wird auch nach 21 Uhr erlaubt sein.
o Körpernahe Dienstleistungen werden untersagt. Ausgenommen sind Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen sowie Friseurbetriebe jeweils mit der Maßgabe ausgenommen sind, dass von den Beteiligten unbeschadet der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen und soweit die Art der Leistung es zulässt Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) zu tragen sind; vor der Wahrnehmung von Dienstleistungen eines Friseurbetriebs ist ein negatives Testergebnis vorzulegen, das nicht älter als 24 Stunden ist.
o In Bus, Bahn und Taxi sind Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) zu tragen. Möglichst soll nur die Hälfe der regulär zulässigen Passagiere mitfahren.
o Touristische Übernachtungsangebote werden verboten.
o Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonal an allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen werden im Präsenzunterricht zweimal pro Woche auf Corona getestet.
Bei einer Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz des Schwellenwertes von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, wird ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht verboten. Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen sind möglich. Diese Bremse soll auch für Kitas gelten. Eine Notbetreuung kann durch die Länder eingerichtet werden.      


• Zentrale Gedenkveranstaltung für Todesopfer in der Corona-Pandemie
Am 18. April 2021 findet in Berlin die „Zentrale Gedenkveranstaltung für die Todesopfer in der Corona-Pandemie“ statt. Aus diesem Anlass ordnet der Bund  für Sonntag, den 18. April 2021 für seinen Bereichen eine bundesweite Trauerbeflaggung an.
Das Land Baden-Württemberg schließt sich der Anordnung für seine Gebäude an. Die Stadtkreise und Großen Kreisstädte werden durch die Regierungspräsidien hierzu unterrichtet. Den Städten und Gemeinden bleibt es überlassen, ob sie für ihre Gebäude eine Beflaggung vorsehen.

Weitere Informationen

Die dramatische Entwicklung des Infektionsgeschehens und der stetige Anstieg der Neuinfektionen führen zu weitergehenden Einschränkungen und Regelungen.
Seit dem 08.03. galt die 6. Coronaverordnung, die Anfang März von den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin beschlossen wurde bzw. durch Bundes- und Landesverordnung Rechtskraft erhielt. Erfreulicherweise lag der Ortenaukreis nunmehr einige Tage unter dem Inzidenzwert von 50, sodass der 3. Öffnungsschritt und damit einige Lockerungen umgesetzt werden konnten.
Die Inzidenzwerte im Ortenaukreis sind aber in den vergangenen Tagen, bedingt auch durch die englische Mutation, erheblich gestiegen und nachdem der Ortenaukreis bei der Inzidenz wieder über 100 liegt, was auch in vielen anderen Landkreisen in Deutschland nunmehr der Fall ist, hat die Ministerpräsidentenkonferenz mit Frau Bundeskanzlerin Merkel am 22.03.2021 die „Notbremse“ in Kraft gesetzt und Lockerungen wieder aufgehoben; leider konnten keine Aussagen dazu gemacht werden, wie lange der neue Lockdown in der „3. Welle“ anhalten wird.

Wir möchten Ihnen das Wesentliche der Beschlüsse der Ministerpräsidentinnen/Ministerpräsidenten und Frau Bundeskanzlerin Merkel vom 22.03.2021 wiedergeben bzw. Sie hierüber informieren:

1. Die bestehenden Verordnungen der Länder zur Beschränkung und die damit einhergehenden Regeln werden bis zum 18.04.2021 verlängert und die bis dato geltende Landesverordnung mit Wirkung ab dem 29.03.2021 entsprechend angepasst. Die Bundesländer können im ein oder anderen Fall weitere Beschränkungen beschließen und anordnen.    

Die am 08.03.2021 vereinbarte Notbremse für alle Öffnungsschritte wird konsequent umgesetzt.    
(Wir dürfen hierzu auf die Veröffentlichung im Mahlberger Mitteilungsblatt Nr. 10 vom 12.03.2021 verweisen).    

In den Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz über 100 so wie aktuell auch im Ortenaukreis wird es weitere Schritte geben.

Dies sind:
-    verschärfte Kontaktbeschränkungen        
-    Ausgangsbeschränkungen; in Baden-Württemberg ist geplant diese nunmehr und zwar in der Zeit von 21.00 – 05.00 Uhr zu erlassen.
-    Tragepflicht medizinischer Masken von haushaltsfremden Personen als Mitfahrer im privaten
     Pkw    
-    tagesaktuelle Schnelltests    

Das Landratsamt des Ortenaukreises hat mit Allgemeinverfügung vom 24.03.2021 neue Beschränkungen, die ab dem 26.03.2021 kreisweit gelten, festgelegt (Anlage siehe unten) im Stenogramstil vorab die wichtigsten Maßnahmen:    

Im Einzelnen gilt:

a) Ansammlungen, private Zusammenkünfte und Veranstaltungen sind nur noch gestattet, wenn     sich diese aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzt; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit.

b) der Betrieb von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten ist für den Publikumsverkehr untersagt,

c) der Betrieb von Sportanlagen für den Amateur- und Freizeitindividualsport ist untersagt; dies gilt nicht für weitläufige Außensportanlagen für Personengruppen im Sinne von Nummer a; d.h. Gruppensport im Freien ist nicht mehr erlaubt, geschlossen sind somit die Sportplätze und der Bolzplatz. Die Frage ob die Kinderspielplätze offen bleiben können, wird noch abgeklärt.

d) dem Einzelhandel ist die Öffnung nach vorheriger Terminvergabe (Click&Meet) untersagt; es ist nur noch „Click&Colleckt“ möglich (Bau- und Gartenfachmärkte bleiben geöffnet).

e)    der Betrieb von Betrieben zur Erbringung körpernaher Dienstleitungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo- und Piercingsstudios sowie von kosmetischen Fußpflegeeinrichtungen     ähnlichen Einrichtungen, mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen, insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Pedologie und Fußpflege, ist für den Publikumsverkehr untersagt (Friseurbetriebe bleiben geöffnet),

f) der Betrieb von Sonnenstudios ist untersagt,

g) der Betrieb von Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen ist nur im Rahmen des Onlineunterrichts zulässig.

Hierzu wird auf die Allgemeinverfügung, (siehe PDF-Datei unten), verwiesen.

Es obliegt also den Ländern oder den Landkreisen, sofern die 7-Tages-Inzidenz von 100 überschritten wird, zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz zu erlassen und umzusetzen. Sollten weitere Beschränkungen beschlossen werden informieren wir Sie im nächsten Mitteilungsblatt hierüber.    

2. Während der Ostertage war eine mehrtägige, weitgehendere Reduzierung aller Kontakte, die sich „erweiterte Ruhezeit zu Ostern“ nennt geplant und auch bereits beschlossen. Diese Maßnahmen der 5-tägigen Osterruhe und wurde aber wieder zurückgenommen, d.h. diese Regelung gibt es nicht.

Es gelten aber nachfolgende Regelungen und Beschränkungen die die Ministerpräsidentenkonferenz am 23./24.03.2021 beschlossen haben:
    
a)    private Zusammenkünfte sollen dabei auf maximal 2 Hausstände höchstens aber 5 Personenbeschränkt werden. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt und Paare gelten als ein Haushalt.    

Die vom Landkreis erlassene Allgemeinverfügung sieht allerdings weitergehende Beschränkungen, je  nach Inzidenzzahl vor; dies sind maßgebend.
    
b)    Ansammlungen im öffentlichen Raum werden grundsätzlich untersagt.
    
c)    bereits geöffnete Außengastronomie wird geschlossen.    

d)    Bund und Länder bitten die Religionsgemeinschaften Versammlungen nur virtuell
durchzuführen.    

e)    Etwaige mögliche Öffnungen aufgrund der Beschlüsse vom 03.03.2021 werden auf den
06.04.2021 verschoben (vgl. Schaubild im oben genannten Mitteilungsblatt).    

f) Impf- und Testzentren bleiben geöffnet.    

3. Wie geht es weiter    

a)    Nach Ostern wird umfangreiches Testen für die Bekämpfung der Pandemie eine noch
     entscheidendere Rolle spielen.    

b)    Das Robert-Koch-Institut wurde gebeten bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am
     12.04.2021 zu berichten, ob und ab welchem Zeitpunkt geimpfte Personen nicht mehr bei
     Testkonzepten berücksichtigt werden müssen.    

c)    Auch im Kita-Bereich werden die Beschäftigten bald möglichst zweimal pro Woche in
     entsprechenden Verfahren getestet (in den Kindertagesstätten in Mahlberg und Orschweier
     wird dies bereits seit mehreren Wochen praktiziert).    

d)    In den Grundschulen sowie den SBBZ‘s gilt Maskenpflicht sowohl für die Lehrkräfte und Betreuungspersonal, als auch für die Schülerinnen und Schüler. In den Kindertagesstätten gilt die Maskenpflicht nur für die Erzieherinnen und Erzieher sowie das Betreuungspersonal.    

e)  Die flächendeckenden Tests in den Schulen und Kitas werden weiterhin ausgebaut; es werden baldmöglichst 2 Testungen pro Woche von Beschäftigten im Bildungsbereich und von Schülerinnen und Schülern sowie von Beschäftigten im Kita-Bereich angestrebt. Für die
     Bürgertest sollen weiterhin ausreichend Schnelltests zur Verfügung stehen.
    
Näheres zu den Testungen an Schulen wird das Land BW noch regeln und festlegen; so ist auch eine Testpflicht an den Schulen gedacht, ebenso ist das Land dabei abschließend die Frage der     Schul- und Kitaschließungen zu diskutieren und zu klären. Nach den Osterferien sollen alle Schüler wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren, allerdings nur im Wechselunterricht, sofern 2x wöchentliche Tests durchgeführt werden.

f) Länder können befristet in ausgewählten Regionen, mit strengen Schutzmaßnahmen und  einem Testkonzept, einzelne Bereich des öffentlichen Lebens öffnen, um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung eines konsequenten Testregiems zu untersuchen.    

Der Ortenaukreis bemüht sich darum, im Rahmen eines Modellprojekts dies tun zu dürfen.    

Zentrale Bedingung dabei sind lückenlose negative Testergebnisse, IT-gestützte Kontaktverfolgung und eine enge Verbindung an die Gesundheitsämter sowie klare
Abbruchkriterien.    

g)    Was gilt für die Wirtschaft    

     I.  Arbeitgeber sollen weiter das Arbeiten von zu Hause unterstützen, also das „Homeoffice“ ermöglichen.    
     II. Ist dies nicht möglich, sollen regelmäßige Testangebote bestehen.    
     III. Die Tests sollen Beschäftigten, so sie nicht im „Homeoffice“ arbeiten, mindestens einmal
         und bei entsprechender Verfügbarkeit, zweimal pro Woche angeboten und auch
         bescheinigt werden.    
     IV. Anfang April werden die Wirtschaftsverbände einen ersten Bericht vorlegen, wieviele
         Unternehmen sich beteiligen.    
     V. Für die Unternehmen, die besonders schwer von Schließungen betroffen sind, wird die
         Bundesregierung ein ergänzendes Hilfsinstrument entwickeln.    

     Mit diesen Maßnahmen sollen die Kontakte auch in den Unternehmen und Firmen
     reduziert werden.    

4.    Was gilt für Reisen        

a) Alle Bürgerinnen und Bürger sollen weiter auf nicht zwingende notwendige Reisen im Innland und auch ins Ausland verzichten.    
b) Bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten besteht die Pflicht zur Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung und zu einer 10tägigen Quarantäne nach Rückkehr. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nur durch einen negativen Test möglich, der frühestens am 5. Tag nach der Einreise abgenommen wurde.    c) Wer aus Virusvariantengebieten kommt, muss eine Quarantäne von 14 Tagen einhalten.
d) Bund und Länder erwarten von allen Fluglinien konsequente Tests von Crews und Passagieren vor dem Rückflug.    
e) Die Airlines sollen die Angebote während der Osterferien nicht weiter ausweiten.    
f) Die Bundesregierung wird eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes vorlegen, wonach eine generelle Testpflicht vor Abflug zur Einreisevoraussetzung bei Flügen nach Deutschland vorgesehen wird.    

5. Was gilt es noch zu wissen    
a) Bund und Länder haben sich auf der Grundlage der geplanten Impfstofflieferung das Ziel gesetzt, im Sommer jeder Bürgerin und jedem Bürger ein Impfangebot zu machen. Dieses soll in den Impfzentren oder ab Mitte April ggfls. auch in den Hausarztpraxen erfolgen.    

Grundsätzlich gilt aber, dass die Impfreihenfolgen eingehalten werden soll.    

b) Die Teststrategie umfasst 3 Säulen:    
     - 1. Säule: Testung der Schülerinnen und Schüler wie auch das Personal (Lehrkräfte und
       Betreuungspersonal) an den Schulen.    
     - die 2. Säule umfasst die kostenlose Testung von Bürgerinnen und Bürgern (Bürgertests).        
     - die 3. Säule sind die Tests für die Beschäftigten in den Betrieben, bei denen eine Präsenz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nötig ist.    

Es hat sich gezeigt, dass insbesondere Kontakte in Innenräumen aufgrund der dort erhöhten Infektionsgefahr weitgehendst vermieden werden sollen und dass mit umfassenden Maßnahmen, wie dem verpflichteten Tragen von OP-Masken oder FFP2/KN95-Masken ein Schutz erreicht werden kann. Zudem gilt um die Inzidenz- und Infektionszahlen zu reduzieren die Mobilität weiterhin einzuschränken und auf ein absolut notwendiges Maß zurückzuführen. Hierzu können die Länder Ausgangsbeschränkungen erlassen.
Zum Zeitpunkt der Fertigung dieses Textes war noch nicht absehbar ob und wie das Land Baden-Württemberg die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz übernehmen und ggfls. weitere Einschränkungen und Regelungen beschließen wird. Wir werden Sie im nächsten Mitteilungsblatt hierüber unterrichten.
Es stehen Ihnen also weitere Wochen der Einschränkungen und der Kontaktvermeidung bevor; Bund und Länder werden zur weiteren Infektionsentwicklung erst wieder am Montag, den 12.04.2021 zusammentreten. Bis dorthin gilt es das Infektionsgeschehen zu beobachten.
Jeder von uns kann einen Teil zur Pandemiebekämpfung beitragen, in dem er die geltenden AHA-Regeln und das Lüften beherzigt, Kontakte vermeidet und die Mobilität und das Reisen einschränkt.
Trotz alledem hoffe ich, kommen wir alle gut über die Osterfeiertage; bleiben Sie gesund!

Ihr


Dietmar Benz    
Bürgermeister


Mit einfachen Maßnahmen können auch Sie helfen, sich selbst und andere vor Ansteckungen zu schützen, Krankheitszeichen zu erkennen und Hilfe zu finden.

Schützen

Halten Sie beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand - drehen Sie sich am besten weg. Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie danach entsorgen. Vermeiden Sie Berührungen, wenn Sie andere Menschen begrüßen und waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife.

Erkennen

Erste Krankheitszeichen sind Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Einige Betroffene leiden zudem an Durchfall. Bei einem schweren Verlauf können Atemprobleme oder eine Lungenentzündung eintreten. Nach einer Ansteckung können Krankheitssymptome bis zu 14 Tage später auftreten.

Handeln

Haben Sie sich in einem Gebiet aufgehalten, in dem bereits Erkrankungsfälle mit dem neuartigen Coronavirus aufgetreten sind?
Sollten innerhalb von 14 Tagen die obenen beschriebenen Krankheitszeichen auftreten, vermeiden Sie unnötige Kontakte zu weiteren Personen und bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin per Telefon oder wenden Sie sich an die Nummer 116 117 und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie in die Praxis gehen. Hatten Sie Kontakt zu einer Person mit einer solchen Erkrankung? Wenden Sie sich an Ihr zuständiges Gesundheitsamt.
(Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), hier sind auch weitere Verhaltensregeln und aktuelle Informationen zum Thema zu finden.
Bei Fragen ist das Gesundheitsamt Offenburg unter folgender Telefonnr. zu erreichen: 0781/805 9695.
Auch das Landesgesundheitsamt hat eine Hotline eingerichtet: 0711 904-39555 (werktags 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr).

Weitere Informationen
Das Ortenauer Gesundheitsamt koordiniert kreisweit die Tests auf das Coronavirus. Seit rund 2 Wochen gibt es im Ortenaukreis eine "Drive-In"-Station für Coronavirus-Tests. Personen, die sich möglicherweise mit dem Coronavirus angesteckt haben, können sich aus dem Auto heraus sicher und schnell testen lassen. Derjenige, der getestet werden muss, fährt mit dem Auto vor, kurbelt das Fenster runter, öffnet seinen Mund und ein Arzt in entsprechender Schutzkleidung nimmt den Rachenabstrich direkt am Wagen vor.
Es ist wichtig zu verstehen, dass auch bei einem negativen Testergebnis, nach Kontakt zu einer erkrankten Person oder einer Rückkehr aus einem Risikogebiet die Patienten 14 Tage zuhause bleiben müssen. Der Grund ist, dass es trotzdem noch innerhalb dieser 14 Tage zum Ausbruch der Krankheit kommen kann.
Die Termine für die „Drive-In-Tests“ vergibt das Gesundheitsamt. Ohne angemeldeten Termin einfach vorbeizufahren und sich auf Verdacht testen lassen, ist nicht möglich. Ein Test auf Verdacht macht keinen Sinn. Eine Ansteckung kann erst mit Beginn der Symptome sicher festgestellt werden. Wenn keine Symptome vorhanden sind, wird der Test mit sehr großer Wahrscheinlichkeit negativ ausfallen. Deshalb entscheiden auch nach wie vor die Hausärzte und das Gesundheitsamt, ob ein Test notwendig ist. Wer glaubt, er sei erkrankt, ruft seine Hausarztpraxis oder am Wochenende den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 an.

Ortena
Schnelle Informationen (Chatbot beantwortet online die wichtigste Fragenzum Coronavirus)
Das Landratsamt Ortenaukreis intensiviert seinen digitalen Verwaltungsservice. Seit Mitte April gibt es ein sogenannter „Chatbot“ für Kundenfragen auf der Webseite des Ortenaukreises. Wer eine Dienstleistung des Landratsamts in Anspruch nehmen will, kann sich dann an „Ortena“ wenden. Chatbot bedeutet im Grunde „Chatten mit einem Roboter“. Er beantwortet über das Internet automatisiert Anfragen von Kunden, erbringt Dienstleistungen oder informiert.

Ich fühle mich krank, was nun? Brauche ich einen Test? Ich habe Fieber, was nun? Ich war kürzlich im Elsass, muss ich jetzt zuhause bleiben? Bekomme ich eine Krankmeldung? Ortena liefert Antworten zu den häufig gestellten Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2.

Das Landratsamt Ortenaukreis informiert:

Impftermin vereinbaren

Seit dem 5. Januar kann man sich im Zentralen Impfzentrum an der Offenburger Eishalle und seit dem 22. Januar zusätzlich in den beiden Kreisimpfzentren in der Offenburger Eishalle und der Rheintalsporthalle in Lahr anhand der Priorisierung des bundesweiten Stufenplans gegen Covid-19 impfen lassen. Zu Beginn der Impfungen werden hauptsächlich Personen über 80 Jahre priorisiert. Für Impftermine anmelden kann man sich online unter www.impfterminservice.de, über die 116 117-App und telefonisch über die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung (Tel.116 117).  Für den oben genannten Personenkreis steht die Corona-Hotline des Gesundheitsamts des Ortenaukreises unter Tel. 0781 805 9695 bei Fragen rund um das Thema Corona und Impfung zur Verfügung – leider nicht für Terminvereinbarungen, da das Landratsamt in die zentral organisierten Terminvereinbarungen nicht involviert ist.

Aufgrund der aktuellen Verfügbarkeit des Impfstoffs können die beiden Kreisimpfzentren leider nur mit verminderter Leistung starten.  Geimpft wird zunächst von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:15 Uhr bis 15:45 Uhr Uhr. Diese Zeiten werden angepasst, sobald mehr Impfstoff verfügbar ist.

Anleitung Online-Terminvereinbarung:

Für die erfolgreiche Buchung benötigt man eine Handynummer und eine Emailadresse.

1. Auf die Internetseite impfterminservice.de gehen 

2. Bundesland und gewünschtes Impfzentrum auswählen und bestätigen.

3. Auf „Nein (Anspruch prüfen)“ klicken

4. Wenn alle aufgeführten Bedingungen zutreffen, dies bestätigen 

5. Eine E-Mail-Adresse und eine Rufnummer zum Empfang einer SMS angeben und bestätigen.

6. Es öffnet sich ein Dialogfeld in dem ein Code eingegeben werden muss

7. Nun den per SMS erhaltenen Code eingeben. 

8. E-Mail-Postfach prüfen und zwei Impftermine über die Links „TERMIN 1 BUCHEN“ und „TERMIN 2 BUCHEN“ in der E-Mail buchen.
Falls sich keine Termine buchen lassen, sind keine mehr frei. Diese werden anhand des verfügbaren Impfstoffes freigeschaltet.
Sie können es zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen, eine Buchung durchzuführen.
Die Impfberechtigung muss beim Eintreffen im Impfzentrum mittels Personalausweis oder Bescheinigung
des Arbeitgebers nachgewiesen werden.