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Änderung der Corona-Verordnung und Ausrufen der 3. Pandemiestufe in Baden-Württemberg

Angesichts der hochdynamischen Entwicklung der Infektionszahlen hat die Landesregierung die 3. Pandemiestufe ausgerufen. Des Weiteren wurde die Corona-Verordnung des Landes entsprechend angepasst und um landesweit geltende, verschärfte Maßnahmen ergänzt.
Seit Montag, den 19. Oktober gilt in Baden-Württemberg die 3. Pandemiestufe und die neuen Regelungen der Corona-Verordnung, welche folgende Änderungen beinhaltet:

  • Landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen (ausgenommen sportliche Betätigung), wie Fußgängerzonen oder Marktplätzen und öffentlichen Einrichtungen (es sei denn es ist sichergestellt, dass der Mindestabstand einbehalten werden kann), und in den für den Publikumsverkehr eröffneten Bereichen öffentlicher Einrichtungen.

  • Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wird auf 100 begrenzt.

  • Für Ansammlungen und private Veranstaltungen (wie z.B. Taufen, Hochzeiten,…) gilt eine maximale Personenzahl von 10 Personen (Seit dem 1. Juli unterscheidet die Corona-Verordnung nicht mehr zwischen privatem und öffentlichen Räumen (angemietete Räume oder/u. Gaststätten). Egal ob in der eigenen Wohnung, dem Garten oder ob im Park dürfen ab dem 19. Oktober 2020 maximal zehn Personen zusammenkommen)
    Davon ausgenommen sind folgende Fallkonstellationen:
    wenn die teilnehmenden Personen ausschließlich
    1. in gerader Linie verwandt sind,
    2. Geschwister und deren Nachkommen sind oder
    3. höchstens zwei Haushalten angehören, einschließlich deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner oder Partnerinnen oder Partner.

Zudem wurden seit dem 19.10.2020 weitere landesweite Maßnahmen für die Pandemiestufe 3 ergriffen. Dazu gehören an zentraler Stelle:

  • Schulen: Es besteht die landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund- Nasen-
                 Bedeckung ab Klasse 5 in den weiterführenden Schulen sowie in den
                 beruflichen Schulen auch im Unterricht.
  • Einschränkung der nicht-schulischen Nutzung des Schulgebäudes.

  • Kliniken: Angesichts der Erwartung eines höheren Patientenaufkommens in den Kliniken, sollten diese ihre für SARS-CoV2 Patienten erforderlichen Intensiv-Kapazitäten stufenweise anpassen sowie elektive Behandlungen schrittweise reduzieren.

  • Ambulante Versorgung: Die Corona Fieber-Ambulanzen und Teststellen in den besonders betroffenen Regionen werden wieder hochgefahren bzw. ausgeweitet.

  • Telemedizin: Ausweitung der Nutzung telemedizinischer Behandlungsmöglichkeiten (auch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen) zur Vermeidung von
                       Kontakten in Arztpraxen.

  • Kitas: Konsequente Distanz bei der Gruppenbildung bleibt bestehen.

  • Hochschulen: weitreichende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch auf den Sitzplätzen.

Bitte beachten Sie, dass die Auslegungshinweise des Wirtschaftsministeriums laufend aktualisiert werden - berücksichtigen Sie daher auch die tagesaktuelle Fassung auf den Webseiten des Ministeriums. Eine für die bessere Lesbarkeit aufbereitete Fassung (neueste Veordnung), FAQs sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Staatsministeriums Baden-Württemberg (Landesregierung).